Du growst draußen im Feld? Dann fang bei STEALTH und den Sonnenblumen an, die stehen höher als dein Gras und fallen keinem Spaziergänger auf. Beet oder Balkon neben dem Zelt? Ringelblume, Katzenminze und die Kräuter aus der Buddy-Pack-Reihe sind begleitpflanzen, die Käfer und Mücken beschäftigen, während Luzerne, Weißklee und Rotklee aus dem NUTRIENT-Bereich am Boden für dich arbeiten.
Diese Begleitpflanzen werden dazu beitragen, Deine Cannabispflanzen auf verschiedene Weise zu schützen. Sie halten einige Plünderer auf eigene Faust ab. Noch besser? Sie ziehen ebenso Insekten und Käfer an, die Dein Cannabis verteidigen.
Diese Sammlung von Begleitpflanzen wird die „Bösewichte“ buchstäblich mit Schrecken erfüllen und abschrecken. Die meisten dieser Pflanzen haben entweder einen durchdringenden Geruch oder sondern Öle ab, die als natürliches Insektenschutzmittel wirken. Pflanze sie zusammen um Dein Cannabis, um einen bunten und...
Diese strategischen Pflanzen bringen sich in unterschiedlicher Form ein. Sie sind in der Regel groß oder verbergend und verbreiten einen starken Geruch, mit dem Du den charakteristischen „Duft“ Deines Cannabis' verbergen kannst.
Sonnenblumen werden bereits seit über 3.500 Jahren angebaut und sind als Nahrungsmittel und Begleitpflanze sehr geschätzt. Das weltweit bekannte Bild der wunderschönen gelben Sonnenblume sind in Wirklichkeit tausende kleineren Blüten, die alle in einem schönen Muster angereiht sind, um Insekten anzuziehen. Ideale Begleitpflanze für Cannabis.
Hornkraut ist als Randpflanze ziemlich widerstandsfähig und breitet sich eifrig aus und kann den Boden komplett bedeck, daher ist es die ideale Wahl bei der Planung Deines organischen Cannabis-Gartens.
Kerbel ist eine Schatten liebende einjährige Pflanze, die weiße und hell-violette Blüten in Form von Dolden produziert. Kerbel verleiht benachbarten Pflanzen, inklusive Cannabis, Vitalität und ist ein hilfreiches Küchenkraut.
Dill hält Dein Weed frei von Spinnmilben und macht Dich zum Star in der Küche. Einfach anzubauen und ein guter Begleiter für die meisten Pflanzen.
Mit Schönheit und Anziehungskraft verleiht die Schafgarbe Deinem Garten einen farbenfrohen Klecks und ist eine sehr effektive und verlässliche Barriere gegen Käfer. Einfach anzubauen und wunderbar nützlich in jedem Garten mit Mischkultur.
Zitronenmelisse ist eine unendlich nützliche Begleitpflanze für Dein Cannabis. Sie ist vital und einfach anzupflanzen und eine förderliche Ergänzung für jeden Kräutergarten.
Widerstandsfähig und einfach an- oder umzupflanzen, stärkt die kleine und hübsche Kamillepflanze das Wachstum benachbarter Pflanzen und ist eine Heilpflanze aus der alten Volksmedizin.
Seit Jahrtausenden wird Koriander als Medizin geschätzt und ist seit der Geschichtsschreibung ein beliebtes Gewürz. Koriander hält Schädlinge fern und stärkt das Wachstum benachbarter Arten.
Pfefferminze sollte in den Top 10 Deiner Liste der Beigleitpflanzen für Cannabis und auf der Liste der unendlich nützlichen Pflanzen stehen. Ein Krug voll Mojito wäre ohne eine Handvoll selbst angebauter, zerkleinerter Pfefferminze einfach nicht dassselbe.
Süßes Basilikum liebt es an einem warmen, sonnigen Platz zu stehen und wird Dich in den warmen Monaten mit sattem, grünen Blattwerk belohnen.
Teppiche aus Weißklee, zusammen mit summenden Bienen und flirtenden Schmetterlingen helfen dabei, Stickstoff in der Erde zu binden. In Mischkultur mit Weißklee reagieren Cannabis und andere Begleitpflanzen mit vitalem grünen Wachstum.
Die Luzerne bindet Stickstoff, Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalium und kann in ein sprühfähiges Elixier verwandelt werden, das das Wachstum bei anderen Pflanzenarten fördert, einschließlich Cannabis.
Borretsch führt dem Nährboden Vitamine und Mineralien zu, wenn es wächst. Du wirst dicke Erdbeeren und dickere Knospen ernten, wenn du Borretsch als Begleitpflanze verwendest.
Für Jahrtausende ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Apotheke, ist Lavendel eine widerstandsfähige Begleitpflanze, die die Luft mit einem köstlichen Duft erfüllt, der Bienen und andere Cannabiskumpel anzieht.
Ringelblumen geben den umgebenden Pflanzen einen Wachstumsschub und verhindern den Befall Deines wertvollen Cannabis durch Schädlinge, während sie ihre protzigen orangen Blüten zeigen.
Ordnung ist das halbe Leben. Beim Anbau mehrerer Pflanzen von verschiedenen Sorten, ist es wichtig alles gut organisiert zu halten. Diese Topf Marker werden Dir bei dieser Aufgabe helfen. Schreib alle erforderlichen Daten darauf ... Tag der Aussaat, Sorte, benötigter EC-Wert und so weiter und Du wirst Deine wertvollen Babys nie wieder verwechseln. Inhalt: 5 Stück. Maße: 12 x 4,5cm.
Diese 10l-Geotextil-Wandpflanztaschen von Gronest werden zu 100% aus recyceltem Material hergestellt und eignen sich perfekt für Blumen und Pflanzen, die gerne hängen. Der Stoff bietet viele Vorteile und ermöglicht eine großartige Belüftung und Drainage, was für gesunde Pflanzenwurzeln sorgt. Lege mit Gronests umweltfreundlichen Wandpflanztaschen direkt an Deiner Wand einen vertikalen Garten...
Ysop oder Hyssopus officinalis ist Teil der Familie der Lippenblütler und kommt traditionell in Südeuropa und dem Nahen Osten vor. Dieser Strauch wächst schnell und muss in den ersten Sommermonaten ab Juni in feuchte Erde unter voller Sonne gesät werden. Die Pflanze ist schon im August erntereif...
Kreuzkümmel braucht lange, heiße Sommer, um Samen zum Kochen zu produzieren. Säe 4 Wochen vor dem letzten Frost und bring die Sämlinge nach draußen, sobald es über 15°C ist. Stell Deine Pflanzen in die Sonne und gieße spärlich. Sie werden im Sommer blühen und können nach ca. 120 Tagen geerntet...
Liebstöckel/Maggikraut-Samen keimen am besten im Frühjahr im Innenraum und werden ausgesetzt, wenn sie 2 Sätze Blätter entwickelt haben und der letzte Frost vorüber ist. Pflanze die Setzlinge in fruchtbaren, tiefen Boden in voller Sonne. Halte die Erde nach Möglichkeit etwas sauer (ca. 6,5 pH)...
Baue Oregano in durchlässigen Töpfen in voller Sonne an. In feuchter Erde leiden Oreganopflanzen. Verwende einen leichten Erdmix und gieße sie, wenn die Erde ausgetrocknet ist. Schütze Oregano während langer Feuchtphasen und ernte die frischen Blätter, um neues Wachstum zu fördern. Verwende sie...
Katzenminze ist sehr robust und kann im späten Frühjahr direkt ins Freie gesät werden. Sie mag leicht saure, durchlässige Erde und volle Sonne. Obwohl sie regelmäßiges Gießen schätzt, kommen etablierte Pflanzen mit mäßigen Trockenperioden zurecht. Katzenminze wird von Katzen geliebt, lockt Bestäuber in den...
Keime Salbei im späten Winter/frühen Frühling drinnen. Bringe die Sämlinge nach dem letzten Frost, sobald die ersten echten Blätter entwickelt sind, nach draußen. Pflanze sie an einer sonnigen Stelle in Töpfe oder Gartenbeete mit gut durchlässigem Boden. Schneide sie regelmäßig zurück und ernte...
Als mehrjährige, mediterrane Pflanze benötigt Thymian, auch bekannt als Thymus vulgaris, pralle Sonne, um zu gedeihen. Mit der richtigen Pflege kann diese buschige Pflanze für viele Jahre zu einer festen Größe in Deinem Garten werden. Sie in lehmige, gut abfließende Erde zu pflanzen, ist hierbei...
Ruta graveolens (oder Weinraute) ist sehr robust und verträgt schlechten Boden und Trockenheit. Pflanze etablierte Exemplare in voller Sonne und gieße sparsam, vor allem auf dichten Böden. Mulche die Pflanzen im Winter zum Schutz und schneide sie im Frühjahr auf ihr altes Holz zurück, um neues...
Anders als die meisten Kräutern mag Petersilie fruchtbare Erde. Die Pflanze kann drinnen in einem Propagator oder auf einer warmen, sonnigen Fensterbank vorgezüchtet werden. Säe sie alternativ nach dem letzten Frost direkt im Freien. Petersilie mag volle Sonne, regelmäßiges Gießen und gelegentlich eine...
Taraxacum officinale, auch bekannt als Löwenzahn, ist eine mehrjährige Kräuterpflanze, die perfekt für alle Arten von Anbau-Setups ist. Lass die wunderschöne gelbe Farbe Dein Leben aufhellen. Säe ihn im Frühling und lass die Pflanzen über den Sommer gedeihen. Stelle gut abfließende Erde sowie...
Weißer Senf (Sinapis alba) ist vielseitig nutzbar. Verwende die Samen zum Kochen, für Saucen und zum Einlegen und junge Blätter in Salaten und anderen Gerichten. Die Wahl liegt bei Dir. Säe ihn im März und die Pflanzen werden im Sommer reif sein. Insgesamt ist die Pflanze sehr pflegeleicht; es...
Egal, ob Du Chilis oder Deine Lieblingssorten von Zamnesia anbaust, wirst Du sie unterscheiden wollen. Wir stellen vor: unsere Pflanzenetiketten in schwarz-goldenem Design. Erhältlich in einer 5er-Packung, sind diese Etiketten unseren TRIBE-Mitgliedern vorbehalten. So hältst Du Deinen Grow nicht nur organisiert, Du machst auch klar, dass Du Teil des exklusiven Zamnesia TRIBEs bist.
Die Pflanzen in diesem Nährstoffpaket eignen sich hervorragend für die Verbesserung des Bodens und der Umgebung Deiner Cannabispflanzen. Einige von ihnen unterstützen die Wurzelstruktur Deines Cannabis, was die Entwässerung des Bodens erhöht, während andere im wahrsten Sinn des Wortes als natürliche, lebende...
Rotklee ist eine sehr respektiere Begleitpflanze auf dem Feld und im Hinterhof. Die Regulierung von Stickstoff aus der Atmosphäre, um ihn später langsam wieder freizugeben, zählt zu den Spezialitäten des Rotklees, während er sich in einen Teppich aus einem lebendigem Mulch verwandelt.
Begleitpflanzen sind Pflanzen, die du absichtlich neben deine Cannabispflanzen setzt, weil sie dort eine Aufgabe übernehmen. Die Aufgaben sind überschaubar: Schädlinge verscheuchen, das Beet verteidigen, den Grow tarnen und den Boden füttern. Genau so heißen auch die Buddy Mix Packs, SCARE, DEFENDER, STEALTH und NUTRIENT, und das ist die einfachste Art, sich diese Kategorie zu merken. Jedes Pack ist eine fertige Saatmischung für genau eine dieser vier Aufgaben, du musst also nicht Art für Art zusammenstellen, sondern entscheidest nur, was die Fläche neben deinem Gras leisten soll. Alles andere hier sind die Einzeltüten für Leute, die genau wissen, was sie wollen, plus etwas Zubehör für Kräuter neben dem Zelt oder an der Balkonwand. Mischkultur ist dabei kein Öko-Ritual, sondern eine Arbeitsteilung im Beet, und sie ist so alt wie der Ackerbau selbst. Reste von Beipflanzen tauchen in prähistorischen Funden in Europa, Asien und Amerika auf.
Die Logik hinter SCARE ist stumpf und sie funktioniert: Du stellst etwas ins Beet, das für Schädlinge attraktiver ist als dein Gras, und daneben etwas, das riecht, wie Insekten es nicht mögen. Die Sonnenblume macht den ersten Teil. Ihre dicken Stängel und derben Blätter stecken einen Befall weg, der eine junge Cannabispflanze umlegt, und sie zieht Arten wie Blattläuse von den Pflanzen weg, an denen dir was liegt. Lieber Läuse auf der Sonnenblume als an deinen Blüten. Trockenheit macht ihr wenig aus, und der Kopf mit seinen tausend winzigen Einzelblüten holt jede Menge Bestäuber ins Beet.
Für den zweiten Teil, das Verteidigen, ist die Ringelblume der Name, den du dir merken musst. Sie hält Käfer, Zikaden, den Mexikanischen Bohnenkäfer und schädliche Nematoden auf Abstand und wurde deshalb seit Jahrhunderten als Randbepflanzung um wertvolle Beete gesetzt. Ihre Verwandte, die Studentenblume, bildet in den Wurzeln einen so kräftigen Stoff, dass er noch Jahre nach dem Absterben im Boden nachwirkt. Sie gehört deshalb dorthin, wo du nächstes Jahr wieder anbauen willst, nicht an die Stelle, die du im Herbst umgräbst und vergisst. Dazu kommen die Kandidaten, die über den Duft arbeiten:
Aus der Buddy-Pack-Reihe kommen die restlichen Duftträger dazu: Lavendel, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Basilikum, Dill, Koriander, Kerbel, Kamille, Schafgarbe und Borretsch. Lavendel ist der mehrjährige Anker für die trockene, sonnige Kante. Pfefferminze und Zitronenmelisse breiten sich aus, wenn du sie lässt, im Topf neben dem Beet sind sie besser aufgehoben als mitten drin. Basilikum bleibt frostempfindlich und geht erst raus, wenn es dauerhaft warm ist. Dill, Koriander und Kerbel sind die kurzlebigen Doldenblütler der Mischung, sie stehen schnell, blühen mit offenen, flachen Blütenschirmen und werden am besten in Etappen nachgesät, damit immer welche in Blüte sind. Kamille bleibt niedrig und liefert dir zusätzlich die Blüten für den Teetopf, Schafgarbe hält magere, trockene Stellen aus, an denen andere aufgeben, und Borretsch bringt mit rauen, großen Blättern und blauen Sternblüten die meiste Grünmasse pro Quadratmeter. Wenn du dich zwischen Einzeltüte und Mischung entscheiden musst, ist die Sache einfach. Willst du gezielt eine Lücke füllen, etwa Ringelblume an den Beetrand, nimm die einzelne Tüte. Willst du eine Fläche in einem Rutsch bepflanzen und nicht über jede Art nachdenken, nimm SCARE oder DEFENDER und streu das aus. SCARE ist dabei die Mischung für die Fläche neben dem Grow, DEFENDER die für den Rand drumherum.
Die zweite Hälfte der Mischkultur hat nichts mit Insekten zu tun. Hier geht es darum, dass niemand deinen Grow sieht und dass der Boden über die Saison nicht auslaugt.
Tarnen heißt: dein Gras darf nicht die auffälligste Pflanze im Beet sein. Die Sonnenblume erledigt das von oben, sie wächst in einer Saison über alles andere hinweg und braucht dafür volle Sonne, tiefe Erde und Platz zum Strecken. Ausgesät wird sie, wenn die Fröste durch sind. Liebstöckel ist die mehrjährige Variante, ein Blattstaudengewächs, das gegen 2 m hoch wird und Jahr für Jahr wiederkommt. Er will tiefen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden in voller Sonne, am besten leicht sauer bei rund 6,5 pH, sandig-lehmig und mit ordentlich organischem Material drin. Angezogen wird er im Frühling drinnen, raus geht es, wenn zwei Blattpaare da sind und der letzte Frost vorbei ist. Wer eine dichte, breite Kulisse statt einzelner Riesen will, kombiniert beides und stellt Löwenzahn, Petersilie und Kerbel als niedrige Schicht davor, damit der Boden nicht nackt aussieht. Löwenzahn hält mit seiner tiefen Pfahlwurzel auch verdichtete Stellen offen und kommt von allein wieder, Petersilie bleibt zwei Jahre stehen und liefert im ersten das Blattwerk, Kerbel verträgt als einziger der drei den Halbschatten direkt hinter den hohen Pflanzen. Das ist genau die Staffelung, die STEALTH abbildet: etwas Hohes für die Sichtlinie, etwas Niedriges für den Boden davor.
NUTRIENT ist der Teil, der nach der Ernte weiterarbeitet. Luzerne, Weißklee und Rotklee sind Leguminosen, sie sammeln Stickstoff im Boden und liefern dir am Ende der Saison Grünmasse für den Kompost. Die drei teilen sich die Arbeit: Luzerne wurzelt am tiefsten und bleibt mehrere Jahre stehen, Rotklee wird höher und gibt beim Schnitt die dicksten Bündel Grünmasse her, Weißklee bleibt flach und ist der Kandidat für die Gasse zwischen den Reihen, über die du ohnehin läufst. Cerastium arbeitet flach: Die Pflanze bildet eine dichte Matte aus silbergrauen Blättern, beschattet damit die Erde und bremst so die Verdunstung, und im späten Frühling steht das Ganze voller weißer Blüten. In der Tüte sind 0,20 Gramm, das reicht für eine erstaunliche Fläche, weil sie schnell läuft. Und genau da liegt der Haken: Cerastium wird gierig auf Platz und geht anderen Sämlingen an die Kehle. Hack ohne schlechtes Gewissen rein, wenn die Matte zu weit wandert. Ihre kurze Lebensdauer macht sie im Gegenzug zu gutem Kompostmaterial.
Weißer Senf ist der Frühstarter im Regal. Aussaat im März, im Sommer ist er fertig, und mehr als feuchte Erde, Licht und Wärme braucht er nicht. Damit ist er der Kandidat für die Fläche, die im Frühling noch leer ist und im Sommer deinen Grow tragen soll: Grünmasse aufbauen, vor der Samenbildung abschneiden, liegen lassen. Wenn Cerastium der flache Bodendecker ist, geht die Sonnenblume aus dem Buddy Pack den umgekehrten Weg und beschattet von oben, dafür ist sie nach einer Saison durch, während Cerastium wiederkommt.
Der Kalender entscheidet mehr als die Artenwahl. Salbei ziehst du im Spätherbst oder frühen Frühling im Zimmergewächshaus an und setzt die Sämlinge nach dem letzten Frost raus, sobald das erste Paar echter Blätter steht. Sonnig, gut durchlässig, regelmäßig zurückschneiden, die frischen Blätter schmecken am besten. Petersilie ist der Sonderfall unter den Kräutern, sie mag nährstoffreiche Erde statt mageren Boden, kommt in den Propagator oder auf die warme Fensterbank und darf nach dem letzten Frost auch direkt ins Freie. Volle Sonne, regelmäßig wässern, ab und zu ausgewogen düngen, und wenn du Blätter und Stiele erntest, wird sie buschiger. Thymian bleibt als Mittelmeer-Staude jahrelang, wenn er lehmigen, gut durchlässigen Boden in voller Sonne bekommt. Katzenminze darfst du im späten Frühling einfach direkt säen.
Beim Kreuzkümmel solltest du realistisch bleiben. Er braucht lange, heiße Saisons, um Samen anzusetzen. Anzucht rund 4 Wochen vor dem letzten Frost, raus erst über 15 °C, dann volle Sonne und sparsam gießen. Blüte ab Mitte Sommer, erntereif nach etwa 120 Tagen. In einem verregneten Sommer bekommst du hübsche Pflanzen und keine Samen, das ist einfach so.
Wenn du keinen Platz im Beet hast, geht die Kräuterschicht an die Wand. Die Wandpflanztasche aus Geotextilgewebe mit 10 L ist aus 100 % recycelten PET-Flaschen gemacht, überschüssiges Wasser läuft einfach durch das Material, die Erde behält nur, was sie halten kann. Der Stoff belüftet die Wurzeln, und die Form sorgt dafür, dass sie nicht im Kreis wachsen wie im klassischen Plastiktopf. Schrauben und Dübel für die Montage liegen im Beutel dabei, du kannst also mehrere neben- und übereinander hängen. Für die Phase davor, also Jungpflanzen, ist der kleinere Geotextile Transplanter Pot die passendere Größe. Damit du im dritten Monat noch weißt, in welcher Tasche der Ysop und in welcher der Koriander steckt, gibt es die Pot Marker im Fünferpack in Schwarz und Gold, exklusiv für TRIBE-Mitglieder.
Der zweite Nutzen der Mischkultur landet in der Küche. Salbei und Katzenminze werden zu Tee, Thymian, Oregano und Ysop wandern getrocknet ins Regal, Senfkörner in Sauce und Einlegegläser, junge Senfblätter in den Salat, Kreuzkümmel in Eintopf und Curry, Liebstöckelblätter und -wurzeln gekocht oder rohe Blätter ins Salatschüssel. Löwenzahn nimmt man selten ernst, bis man ihn im Beet stehen lässt.
Wenn du dieses Jahr nur zwei Tüten aufmachst: Ringelblume an den Beetrand, Rotklee zwischen die Reihen. Beim Guerilla-Grow draußen drehst du die Reihenfolge um und setzt die Sonnenblumen zuerst, alles andere kommt danach.
Begleitpflanzen, oft auch Beipflanzen genannt, sind Pflanzen, die du absichtlich neben deine Cannabispflanzen setzt, weil sie dort eine Aufgabe übernehmen. Die vier klassischen Aufgaben sind Schädlinge ablenken, das Beet verteidigen, den Grow tarnen und den Boden mit Stickstoff und Grünmasse versorgen. Genau nach diesen Aufgaben sind auch die Buddy Mix Packs SCARE, DEFENDER, STEALTH und NUTRIENT benannt.
Für den Schutz vor Käfern, Zikaden und schädlichen Nematoden ist die Ringelblume der Standard, Katzenminze hält Mücken fern und zieht Bestäuber an, und Sonnenblumen lenken Blattläuse von deinen Pflanzen ab. Für den Boden nimmst du Luzerne, Weißklee oder Rotklee, für Sichtschutz Sonnenblume und Liebstöckel. Duftkräuter wie Thymian, Salbei, Oregano, Lavendel und Pfefferminze bilden den Rand.
Pflanzenvielfalt heißt in der Praxis lebendiger Boden und weniger Griff zu Handelsdünger und Insektiziden. Hoch wachsende Arten wie Sonnenblume und Liebstöckel geben dir dazu eine natürliche Kulisse, sodass dein Grow nicht die auffälligste Pflanze im Beet ist. Rechne aber nicht mit Wunder-Effekten: Begleitpflanzen konkurrieren um Licht und Wasser, also plane den Abstand ehrlich ein.